Durch die besondere Gesellschaftsform können Landwirte (Substratlieferanten) mit dem Engergieversorger und Anlagenplaner an der Wertschöpfung der Biogasproduktion teilhaben. Durch die 50:50 Regelung begegnen sich Energieversorger und Landwirte auf gleicher Augenhöhe.

 

Die ABICON GmbH wurde im Jahre 2006 vom heutigen Geschäftsführer Dr. Andreas Möller gegründet und bündelt seither Kompetenzen im Bereich der regenerativen Energien, insbesondere Biogas und Photovoltaik. Die Aufgaben der ABICON als Projektplanungsunternehmen sind vielfältig: Projekte werden entwickelt, geplant und durchgeführt, Genehmigungen eingeholt und die Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen werden koordiniert und moderiert. 

www.abicon-gmbh.de

 

Die Städtischen Werke Kassel AG sind Ansprechpartner Nr. 1 in Kassel und Nordhessen in allen Fragen rund um die Energieversorgung. Strom, Wasser, Wärme, Gas – die Städtischen Werke stellen diese Produkte nicht nur zuverlässig bereit, sondern beraten darüber hinaus auch private und gewerbliche Kunden hinsichtlich Energieeffizienz und -einsparung. Über 970 Mitarbeiter engagieren sich auch aktiv für die Umwelt und fördern mit Projekten wie dem in Willingshausen-Ransbach den Umstieg auf die Energieversorgung mit regenerativen Energien. 

www.stwks.de

 

Landwirtschaft:

34 Landwirte der Region Schwalm-Eder, insbesondere der Gemeinde Willingshausen schlossen sich engagiert dem Projekt an. Inzwischen sind sie Teilhaber an einem der größten Prestigeprojekte in Hessen, wenn es um regenerative Energien geht. Sie werden in der Gesellschaft der SBG durch einen 3-köpfigen Beirat vertreten. Sie profitieren von langfristigen Substratlieferverträgen, der Rücknahme eines qualitativ hochwertigen Gärrestes und den Gewinnen der Biogasanlage – wenn sie wollen, für die nächsten 20 Jahre.

Die erste Idee für die Biogasanlage kam der ABICON GmbH im Jahre 2007. Seitdem setzte sie viel Engagement und Herzblut daran, die Biogasanlage in Nordhessen zu realisieren.

Besonderes Anliegen: Es sollte ein regionales Projekt werden, die Investitionen sollten vornehmlich der Region Schwalm-Eder zu Gute kommen. Und dieses Ziel konnte sehr gut verwirklicht werden: Bauunternehmen und Dienstleister, die während der Bauphase verpflichtet wurden, kamen hauptsächlich aus der Region.

An der Biogasanlage sind 34 Landwirte aus der näheren Umgebung zu insgesamt 50% beteiligt, viele von ihnen liefern die Substrate und verwenden den Gärrest als natürlichen, effektiven Dünger.

Am 18.08.2009 wurde das Richtfest gefeiert. Eingeladen waren natürlich die Gesellschafter der Biogasanlage und viele der Partnerunternehmen, die an einem der größten Bioerdgaseinspeiseprojekte in Hessen beteiligt waren. 

Als Gäste konnten u.a. der hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dieter Posch, und Herr Andreas Helbig, der Vorstandsvorsitzende der Städt. Werke Kassel AG sowie ca. weitere 400 Gäste begrüßt werden.

Ende 2009 wurde die Biogasanlage der Schwälmer Biogas GmbH & Co. KG, kurz: SBG, angefahren.

Im März 2010 wurde dann mit der Einspeisung aufbereiteten Bioerdgases begonnen.

Ein knappes halbes Jahr später, am 28.08.2010, präsentiert sich die Biogasanlage in Ransbach im Licht der Öffentlichkeit, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Region offene Fragen zum Thema Biogas zu beantworten.